Marcia Angell

Ist die akademische Medizin käuflich? (Übersetzung)

Ist die akademische Medizin käuflich?
Is academic medicine for sale?

Marcia Angell1: Is academic medicine for sale? New England Journal of Medicine, 2000 May;342(20):1516-8. doi:10.1056/NEJM200005183422009 PMID 10816191, PDF2

Im Blog gibt es einen Blogartikel über diesen Text. Diese Übersetzung ist ebenfalls als PDF verfügbar.

Im Jahre 1984 war diese Fachzeitschrift (Journal) [New England Journal of Medicine] die erste wichtige medizinische Fachzeitschrift, die von den Autoren von Originalarbeiten (neue Forschungsarbeiten) verlangte, jede finanzielle Verbindung mit Firmen, deren Produkte in den Veröffentlichungen besprochen werden, offenzulegen.[1] Uns war bewusst, dass solche Beziehungen ziemlich verbreitet waren und wir hielten es für sinnvoll sie an die Leser weiterzugeben. Obwohl wir auf diese Sache zeitig kamen, konnte niemand zu dieser Zeit vorhersehen wie allgegenwärtig und vielfältig die finanziellen Beziehungen sein würden. Der Artikel von Keller et al.[2] in dieser Ausgabe des Journals bietet ein schlagendes Beispiel. Die Beziehungen der Autoren mit Unternehmen, die Antidepressiva herstellen, waren so umfangreich, dass sie zu viel Platz gebraucht hätten, um sie vollständig in der Zeitschrift offenzulegen. Wir beschlossen, sie nur zusammenzufassen und die Details auf unserer Website anzubieten.

Buchtipps [akt. 3]

Ich habe einmal meine empfehlenswerten Bücher zusammengestellt. Diese Liste enthält weiterführende Literatur aus dem Themenspektrum des Blogs Patientensicht: Interessenkonflikte, Pharmamachenschaften und evidenzbasierte Medizin. [Aktualisierung 02.09.2013: Winterzeit ist Lesezeit!] Viel Spass beim Stöbern.

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